Pressemitteilung

»Das ganze Leben waren wir auf der Suche nach
Heimat und konnten sie nicht finden - oder doch?«

Jeder der derzeit ca. 450 in Gröditz lebenden Spätaussiedler wird diese Frage nach eigenen Erfahrungen beantworten. Und was wissen wir von ihnen, von ihrem Lebensweg,  ihren Schicksalen, ihren Sehnsüchten? Urteilen wir nicht allzu oft viel zu oberflächlich über diese Menschen in unserer Nachbarschaft und tun wir ihnen damit gar Unrecht, einfach unserer Unwissenheit geschuldet?
Wir sollten uns Mühe geben, durch besseres gegenseitiges Kennenlernen Vorbehalte abzubauen. Eine gute Gelegenheit dazu ist eine vom Arbeiter-Samariter-Bund initiierte Ausstellung über Lebenswege der hier wohnenden Spätaussiedler, die am 30. Mai, 16:00 Uhr, in unserem Rathaus eröffnet wird. Bis zum 20. Juli werden Schicksale von Spätaussiedlern erzählt. Auch kleine Kunstwerke, wie die Gemälde der in Gröditz lebenden Laienkünstlerin Maria Kalina (Foto) werden gezeigt.
Die Ausstellung ist dienstags von 9:00 bis 12:00 und 12:30 bis 18:00 Uhr und donnerstags bis 16:00 Uhr geöffnet. Besuchergruppen bitte anmelden: Tel. 32 863 oder 32 864.

(Aus „Gröditzer Stadtzeitung“ Nr. 05/2006)

 


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