Pressemitteilung

Verkehrswege ohne Ortsdurchfahrten - eine Lösung muss her


Im Rahmen der Initiativgruppe »Vorfahrt für die Wirtschaft« haben die Städte und Gemeinden zwischen Schwarzheide und Riesa bereits umfangreiche Lobbyarbeit für angemessene Verkehrswege ohne Ortsdurchfahrten sowie ohne Bahnschranken geleistet.
Im neuen Bundesverkehrswegeplan sind die Nordumfahrung der B 101 aus Richtung Elsterwerda/Plessa nach Bad Liebenwerda und die Südumfahrung von Ruhland (A 13) in Richtung Gröditz/Riesa im vordringlichen Bedarf ausgewiesen.
Bundesverkehrsminister Dr. Stolpe teilte anlässlich der 4. Unternehmerveranstaltung
»Vorfahrt für die Wirtschaft« im April 2003 mit, dass die Planungen umgehend in Angriff genommen werden sollten und mit dem Baubeginn der Umgehungsstraßen 2007/2008 gerechnet werden könne.
Neue Informationen besagen allerdings, dass diese Bauprojekte möglicherweise auf den Zeitraum um 2015 verschoben werden sollen.
In einer Unterschriftenaktion, an der sich über 100 Firmen - von der BASF Schwarzheide bis zu den Gröditzer Schmiedewerken - beteiligten, wurde erneut die schnellstmögliche Verbesserung der derzeitigen Verkehrssituation gefordert.
Diesem Anliegen dient auch die 5. Veranstaltung »Vorfahrt für die Wirtschaft« am 2. März im Spanischen Hof. Ziel ist es, dort ein realistisches Zeitfenster für die im vordringlichen Bedarf des aktuellen Bundesverkehrswegeplans ausgewiesenen Ortsumfahrungen der B 169/B 101 zu vermitteln.           
F. N.

(Aus: Gröditzer Stadtzeitung Nr. 02/2005)