Pressemitteilung

Eigenbetrieb Abwasser sorgt für:
Tiefe Baugruben

Wenn der Eigenbetrieb Abwasser (EAG) investiert, dann ist zumeist eines nicht zu übersehen: Tiefe Baugruben und aufwändige Wasserhaltungen aufgrund der hiesigen Grundwasserverhältnisse.
Für 2006 sieht der EAG zwei Baustellen an öffentlichen Straßen vor. Dazu gehört die Mitwirkung an der Erschließung des Industriegebietes Süd-West. Eine über 500 Meter lange Strecke wird dabei neu erschlossen. Die Schmutz- und Niederschlagswasserkanäle werden quasi »gedreht«. Das Wasser wird nicht mehr ins Stahlwerk fließen, sondern in Richtung Gewerbegebiet Riesaer Straße. Mit Hilfe eines neu zu errichtenden Pumpwerkes wird der Anschluss an das bestehende öffentliche Abwassernetz hergestellt.
Ziemlich sicher ist auch, dass 2006 die Erneuerung der Niederschlagswasserleitung in der Reppiser Straße beginnt.
Fest eingeplant und ohne Konsequenzen für den Straßenverkehr sind Investitionen in die Erneuerung von Elementen der Mess- und Steuertechnik auf der Kläranlage. Nach mehreren Betriebsjahren macht sich diese Ausgabe erforderlich.
Noch nichts Materielles wird sich im Bereich des Gröditzer Nordens tun. Allerdings ist Geld eingeplant, um die Planungen für die Erneuerung des Abwassersystems in diesem Gebiet voranzutreiben. Sorgen bereitet dem Eigenbetriebsleiter Heiko Brabetz dort der hohe Fremdwassereintrag in das Kanalsystem. Er hofft, dass diese Bauarbeiten bald beginnen können, damit der Verschleiß nicht zu hoch wird.
Vorbereitungen will der EAG in diesem und dem kommenden Jahr auch für einen möglichen Anschluss von Pulsen an die Gröditzer Kläranlage treffen.  A. K.

(Aus: »Gröditzer Stadtzeitung« Nr. 02/2006)