Pressemitteilung

100 weitere Betten
Der Spanische Hof wird seine Kapazität erweitern
In seiner Beratung am 19. Dezember 2005 beschloss der Stadtrat, auf Antrag von Herrn Gerhard Uhle fünf Flurstücke mit einer Gesamtgröße von knapp 5600 Quadratmetern an dessen Sohn Christian sowie an Frau Jutta Kemper zu verkaufen. Gerhard Uhle, der auch den RIESAPARK betreibt, hatte im Febraur den Spanischen Hof erworben.
Die nun in unmittelbarer Nachbarschaft gekaufte Fläche dient der Erweiterung der Kapazität des Hotels. Gerhard Uhle sagte der Gröditzer Stadtzeitung, dass er den Bau einer Dependance (Nebengebäude eines Hotels) mit 100 Zimmern beabsichtigt. Damit verbunden sind auch dieser Größe angepasste Veranstaltungsräume und ein Wellnessbereich, der bei guter Auslastung der Zimmer den Gästen ausreichende Kapazitäten bietet.
Auf jeden Fall wird das neue Haus einen eigenen Frühstücksbereich erhalten. Ob dazu auch ein oder mehrere Restaurants entstehen werden, ist noch nicht völlig klar. Sicher ist hingegen, dass auch der Neubau den hohen Qualitätsstandards genügen soll, die Uhle und die Gäste an den Spanischen Hof stellen.
Den Baustil des Hotels möchte Uhle jedoch nicht kopieren. Das neue Haus soll aber auf jeden Fall wieder etwas Besonderes werden und ein Stück andalusischer aussehen als das Bauwerk von Siegfried Richter. Nur mit ausgefallener Architektur und hoher Qualität in der Küche, auf den Zimmern und beim Service könne es gelingen, diesen Standort weitab der Autobahn für Touristen und Reiseveranstalter attraktiv zu machen.
Gerhard Uhle, der den neuen Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert zu seinen Bekannten rechnet, will durchaus auch Politiker nach Gröditz holen, den Spanischen Hof als Konferenzort nutzen und dabei gleich für die Unterstützung des Standortes werben.
Über eine zeitliche Einordnung seiner Pläne machte der Investor allerdings noch keine Angaben.  A. K.

(Aus »Gröditzer Stadtzeitung« Nr. 01/2006)