Pressemitteilung

Schöffen- und Jugendschöffenwahl für die Geschäftsjahre

2014 - 2018

 

Zur Unterstützung der Tätigkeit der Strafrichter an den Amts- und Landesgerichten ist die Stadt Gröditz wie jede Gemeinde in der Bundesrepublik verpflichtet, alle fünf Jahre eine Vorschlagsliste für Schöffen aufzustellen. Für die Jugendschöffen werden die Vorschlagslisten durch die Jugendämter aufgestellt.

 

Schöffen sind ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtsbarkeit. Sie wirken bei den Amts- und Landgerichten in Verhandlungen gegen Erwachsene und Jugendliche mit. Ihre Stimme hat bei der Beratung und bei der Abstimmung über das Urteil das gleiche Gewicht wie die eines Berufsrichters. Durch die Schöffen nimmt das Volk an der Rechtsprechung teil.

 

Die Bewerber für dieses Ehrenamt müssen kein Studium der Rechtswissenschaft absolviert haben. Eine Mitwirkung von juristischen Laien ist gerade deshalb gewollt, weil deren Lebens- und Berufserfahrung, ihr vernünftiges Urteil, ihr Gemeinsinn und ihre Bewertung in die Entscheidung der Gerichte eingebracht werden sollen. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen erfordert in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und körperliche Eignung.

 

Bewerber für das Schöffenamt müssen deutsche Staatsbürger und zwischen 25 und 69 Jahre alt sein sowie einen einwandfreien Leumund besitzen und seit mindestens einem Jahr in der Stadt Gröditz wohnen.

 

Die eigentliche Wahl der Schöffen erfolgt durch einen unabhängigen Wahlausschuss, der aus den Vorschlagslisten aller Gemeinden die benötigte Anzahl Schöffen wählt.

 

Für weitere Fragen sowie entsprechendes Informationsmaterial und Bewerbungsformulare wenden Sie sich bitte an die

Stadtverwaltung Gröditz

Amtsleiterin der Hauptverwaltung

Tina Noack (Tel.: 035263/32821 oder Email: t.noack@groeditz.de)