Entstehung - 1217 bis 1717

In Urkunden der Jahre 1217, 1226 und 1229 wird ein »Johannes de Grodiz« erwähnt.

1306
Nitzschke Haberland erhält »Groditz« mit allen zugehörigen Ländereien als Lehn.

1383
Es wird in einer Verpflichtung des Klosters Mühlberg ein Heidenrich Schefer in Grodis genannt, bei dem der Probst des Klosters 1 Schock und 4 Groschen Schulden anführt. Diese Urkunde galt lange Zeit als die erste schriftliche Erwähnung des Ortes, so dass noch 1983 das 600-jährige Bestehen von Gröditz gefeiert wurde.

1503
Gröditz wird als Wegstation an der alten Salzstraße von Mainz nach Breslau bezeichnet.

1522
Aus einem Lehnbrief Herzogs Georgs an Heinrich von Schleinitz geht hervor, dass Gröditz die niedere und obere Gerichtsbarkeit besaß, und sich eine Mühle im Ort befand.

1551
In Gröditz leben 20 Bauern mit Hof sowie 26 Knechte und Mägde. Die Einwohnerzahl von ca. 150 - 200 bleibt bis zum Eintritt in das industrielle Zeitalter im wesentlichen konstant.

1717
Es wird ein Schullehrer Lorenz genannt, der in einer Reiheschule unterrichtet.